Endstation Viertelfinale!

Bezirksliga-Fußballer scheitern im Kreispokal-Viertelfinale beim B-Ligisten SV Rees. Pascal Hühner trifft früh mit einem satten Kunstschuss zum 1:0-Sieg.

„Das ist kein typischer B-Kreisligist.“ Das hatte Simon Meyering gesagt. Er hatte nicht übertrieben, der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Stenern. Denn dieser strauchelte beim B-Ligisten SV Rees. Es war das Kreispokal-Viertelfinale, das der nominelle Favorit – weil er zwei Klassen höher spielt – verloren hatte. Es endete mit einer 0:1 (0:1)-Niederlage. Bereits nach sieben Minuten hatte der SVR-Spielertrainer Pascal Hühner den entscheidenden Treffer für den Gastgeber an der Ebentalstraße markiert.

Der SV Rees folgte also dem VfL Rhede (3:0-Sieg gegen die DJK Rhede) und SV Haldern (6:3 nach Elfmeterschießen gegen PSV Wesel) ins Kreispokal-Halbfinale. VfB Rheingold Emmerich oder die SV Friedrichsfeld wird das vierte Team sein. Die beiden Kreispokalfinalisten und der Sieger des Spiels um Platz drei ziehen dann in den lukrativen Niederrheinpokal ein.

„Die gesamte Partie war über die 90 Minuten ausgeglichen. Durch einen Sonntagsschuss verlieren wir. Der war sehr gut geschossen, Pascal Hühner trifft den Ball satt“, bekannte Simon Meyering. Sein Team habe viel Ballkontrolle gehabt. Und TuS traf am Rhein auch zweimal Aluminium. „Der Ball will zur Zeit bei uns ganz einfach nicht rein“, musste der Bezirksliga-Coach mit den Schultern zucken.

Und bitter war auch: Eine Verlängerung lag beim SV Rees auch durchaus im Bereich des Möglichen. In der 88. Minute hätten die Gäste gut und gerne einen Handelfmeter bekommen können. „Das hat mich schon an das Handspiel bei der Weltmeisterschaft im Spiel Deutschland gegen Spanien erinnert“, zog Meyering als Vergleich. Marc Cucurella hatte 2024 einen Schuss von Jamal Musiala im Strafraum an den Arm bekommen. Der Pfiff damals bei der WM wie auch jetzt im Kreispokal-Viertelfinale blieb jeweils aus.

„Positiv ist jetzt aber, dass in den nächsten Wochen von den aktuell 15 Ausfällen ein paar Spieler zurückkommen werden“, hatte Meyering das Ausscheiden abgehakt und den Blick gleich wieder nach vorne gerichtet. Kubilay Serbey und Benjamin Lückel sind schon wieder am Sonntagnachmittag im Bezirksliga-Auswärtsspiel beim TSV Weeze eine Option. Daniel Meyering, Bruder des Trainers, sowie Jens Terörde (Foto) sollen dann in Kürze ebenfalls wieder zum TuS-Team vom Hemdener Weg stoßen.

Bericht: BBV-Ausgabe vom 20.03.26
Fotos: TuS Stenern